Eigerbike

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Infobox
  Distanz 88km
  Höhe 3900m
  Zeit 6:12.29,9
  Rang 13
  Link zur Rangliste

In diesem Jahr bin ich mit meiner Freundin und mit meinen Bikekameraden bereits am Samstag nach Grindelwald angereist. In einem Hotel, schön zentral gelegen, haben wir uns eingefunden. Gemütlich gingen wir am Samstag bei schönem Wetter die Startnummern holen und bereiteten uns auf das Rennen vor. Gleichzeitig trafen wir bekannte Gesichter von der Transalp. Es war sehr schön, diese Leute wieder anzutreffen und mit Ihnen über das gemeinsame Erlebnis, der Transalp zu sprechen. Frühzeitig gingen wir dann ins Hotel in unsere Zimmer um zu schlafen.

Bereits um 05.00Uhr klingelte der Wecker. Man sah noch nicht, was das Wetter will. Nach einem reichhaltigen Frühstück zusammen mit meinem Teamkollege Markus wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und dann fuhren wir an den Start, wo sich unsere Wege trennten. Er konnte im vorderen Startblock starten, ich musste mich hinten anstellen. Die Transalp ist Geschichte und nun mussten wir wieder alleine an den Start gehen und gegeneinander fahren. Dies war schon ein komisches Gefühl.

Der Sonnenaufgang war sichtbar, doch es blieben ein paar Wolken im Himmel. Nach einer Stunde fahrt war ich auf der kleinen Scheidegg. Eine kleine Abfahrt und dann ging es schon wieder bergauf auf die First. Es war ziemlich kühl auf 2200 Meter über Meer. Bei der schwierigen, steilen Abfahrt wurde es noch kühler. Aber die Abfahrt habe ich grandios hinter mich bringen können. Der nächste grosse und lange Aufstieg ging auf den Berg „Feld". Hierbei konnte ich meine Beine (vor allem die Knie) nicht mehr aufwärmen. So begannen meine Beine zu schmerzen. Auf dem Berg „Feld" war eine tolle Stimmung von den Zuschauern. Das motivierte mich, weiter zu fahren und die Schmerzen zu unterdrücken. Die nächste lange Abfahrt war angesagt. Durch die Kälte zog ich mir in beiden Beinen einen Krampf zu. Mit Massieren und auf die Zähne beissen fuhr ich weiter und hoffte auf eine schnelle Besserung. Der Krampf ging nach wenigen Minuten weg, aber die Knieschmerzen blieben bis am Schluss. Als ich nach 4 Stunden in Grindelwald war, kam der letzte grosse Aufstieg auf die kleine Scheidegg. Alleine fuhr ich über eine Stunde hoch auf den Berg. Auf der kleinen Scheidegg angekommen, kam hinter mir Stefan Meyer nach. Gemeinsam fuhren wir die Abfahrt nach Grindelwald hinunter. Auf den letzten paar Kilometern vor dem Ziel, unterstützte mich Stefu mit starken Worten und zog mich in einem tollem Tempo ins Ziel.

Mit riesigen Schmerzen, die auch 2 Tagen nach dem Rennen immer noch spürbar waren, kam ich nach 6 Stunden und 12 Minuten ins Ziel. Eine grosse Steigerung gegenüber der letztjährigen Zeit. Somit bin ich natürlich mit meiner Leistung zu frieden.