Berner Rundfahrt

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Infobox
  Distanz 101km
  Höhe 1260m
  Zeit 2:36.17,92
  Rang 39
  Link zur Rangliste

 

Als letztes Trainingsrennen in diesem Jahr stand wieder die Berner Rundfahrt in Lyss auf dem Plan. Nach einer sehr intensiven Woche, wo ich täglich zwei Interwalltrainings absolvierte, ging ich bereits mit sehr müden Beinen an den Start.

Wie jedes Jahr traf ich in Lyss meinen Bikepartner Markus Enzler der auch immer so hilfsbereit ist und meine Startnummer abholt. Gemeinsam fuhren wir bei sehr schönem Wetter für das Rennen ein. Dieses führe über drei Runden von je 33.95 Kilometer und jeweils über 420 Höhenmeter.

Obwohl wir 30 Minuten vor dem Start eingetroffen sind , reichte es nicht mehr um uns vorne einzureihen. Dadurch mussten wir bis zum Startschuss warten und konnten uns erst danach in das Startfeld bringen.

Mit einer kleinen Wut über den schlechten Startplatz griff ich sofort an und versuchte so schnell wie möglich nach vorne zu kommen. Dabei haben Markus und ich uns vom Start weg verloren und fuhren das Rennen getrennt.

Kurz vor dem Bergpreis Frienisberg erreichte ich das vorderste Feld. Beim Aufstieg auf den Frienisberg merkte ich aber sofort, dass die Kraft nachlässt und es schwierig werden könnte, vorne mit zu fahren.

Die erste Runde konnte ich dann mit dem vordersten Feld mitfahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 39.8 km/h. Als wir das zweite Mal zum Frienisberg kamen, teilte sich die erste Gruppe auf. Leider hatte ich zu wenig Kraft in den Beinen um in der ersten Gruppe mitzufahren. Somit reihte ich mich im zweiten Feld ein und übernahm dort auch kleinere Führungsarbeiten mit dem Ziel die erste Gruppe wieder einzuholen. Leider funktionierte unsere Gruppe nicht dynamisch und so mussten wir zuschauen, wie die erste Gruppe davon fuhr.

Je länger das Rennen lief, desto weniger Kraft hatte ich in den Beinen. In der letzten Runde ging es genau gleich weiter wie in der zweiten Runde. Beim Frienisberg konnte sich nochmals ein paar Leute von unserer Gruppe lösen und so ein neues kleines Feld kreieren. Leider reichte es für mich wieder nicht und ich befand mich somit in der 3 Verfolger gruppe.

Mit dieser Gruppe fuhr ich Richtung Ziel. 15 Kilometer vor dem Ziel hatte ich noch kurze Zeit mit einem Krampf im rechten Oberschenkel zu kämpfen. Der Grund war die Hitze und wahrscheinlich zu wenig Flüssigkeit. Jedoch bekam ich den Krampf ziemlich schnell in den Griff, so dass ich in dieser Gruppe bleiben konnte. Mit nur einer Minute mehr als im Vorjahr, durchfuhr ich als 38.er ins Ziel. Im ersten Moment nervte es mich schon, dass ich nicht vorne mitfahren konnte. Wenn ich aber das ganze Training berücksichtige und die Details vom Rennen auf meinem Radcomputer anschaue, muss ich sagen, dass ich mit meiner Leistung zufrieden sein darf.

Jetzt ist eine Ruhewoche angesagt, bevor die letzten Trainingseinheiten vor dem Glocknerman beginnen.